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Wenn wir an die Geschehnisse in der
Reichspogromnacht denken und den darauf folgenden Holocaust,
dann wenden wir uns heute ganz entschieden gegen Nazis. Gegen
Nazis sein, das heißt, wir wollen ein Land, in dem niemand Angst
haben muss, verschieden zu sein. Nazis haben keinen Respekt vor
den Menschen. Sie fragen nicht, was du denkst, fühlst, machst
oder kannst. Sie wollen andere einschüchtern und mundtot machen.
Passt du ihnen nicht, weil du eine bestimmte Haarfarbe oder ein
andere Meinung hast, dann grenzen sie dich aus – und das machen
sie oft auch mit schlimmer Gewalt. Die Nazis treten wie die
Biedermänner auf, aber hetzen wie die Brandstifter. Wer glaubt,
dass alle Menschen gleich sind, der kann kein Nazi sein.
Gemeinsam sind wir stärker, in der U-Bahn, am Stammtisch, im
Verein, in der Schule. Nichts fürchten Rechtsextremisten mehr,
als eine starke Zivilgesellschaft, die zusammenhält und ihnen
klare Kante zeigt.
Um dies zu zeigen, fanden am 9. November mehrere Veranstaltungen
zum Gedenken an die Reichsprogromnacht 1938 statt.
Hier sind einige Fotos der Veranstaltung, die von vielen
Schülerinnen und Schülern vorbereitet wurde:
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